Neustart in die Zukunft

Mit der folgenden Stellungnahme vom 12. Juni 2020 hat der Rat der DBU alle Mitglieder und Mitgliedsgemeinschaften aufgerufen, sich an einem Austausch über „eine klare und überzeugende Vision einer liebens- und lebenswerten Welt“ zu beteiligen.

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Diskussionsbeiträge nach Eingangsdatum


1000 Hände – gelebte Verbundenheit

Shinko Andreas Hagn, Wien
7. Juli 2020

Nach dem ersten Schock des Lockdowns, der in Österreich durch die Regierung sehr dramatisch inszensiert wurde, wurde mir in meiner Arbeit als Zen-Priester und Seelsorger, aber auch als Unternehmer sehr schnell vor Augen geführt, welche weitreichenden Auswirkungen, welches Leid das alles haben wird.
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Und plötzlich stand alles still 

Cynthia Merson, 7. Juli 2020

Und plötzlich stand alles still. Kapital und Wirtschaft verlieren an Bedeutung, wenn unsere Gesundheit und unser Leben bedroht sind.
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Wurzeln, die die Blätter nähren

Melanie Müller, 1. Juli 2020

Wer hat Schuld? Wer hat Recht? Ist etwas selbstverständlich? Können wir etwas bewahren, bzw. behalten? Waren wir jemals wirklich frei? Sehen wir uns das einmal genauer an. :::WEITELESEN


Mitteilung Christoph Göb

26. Juni 2020

Hier meine Gedanken als verhältnismäßig passives neues Einzelmitglied.
…  es wird sich nicht das Geringste ändern. Von mir wird kein Beitrag gefordert werden, die prekär Bezahlten bekommen einen feuchten Händedruck zum Dank, die Fleischbarone heucheln Bedauern und geloben Besserung und bald ist der Himmel wieder voller Leute, die nicht für 19 Euro, sondern 23,50 Euro nach Malle düsen. Ich glaube nicht, dass die Krise daran etwas bessert, die Leute empfinden wahrscheinlich eher „Nachholbedarf“.

Viele Grüße, Christoph Göb


Mitteilung Sadhu Panyasara

25. Juni 2020

Eine Krise kenne ich nicht in Berlin, in den Monaten April und Mai kamen keine Leute mehr zur Meditation war auch verboten, und so konnte ich keine buddh. Lehrstunden mehr machen. Dafür habe ich meine Vipassana app ausgebaut und schicke jeden Tag eine weise Botschaft. Das hätte ich vorher nie getan. Das ist ein Fortschritt in der Krise, dann bekam ich von der Berliner Regierung corona Hilfsunterstützung, das beruhigte mich sehr, da ich glaubte, dass alle Buchungen gestrichen waren und ich alleine dastand. Aber durch die Lockerungen kamen neue Buchungen und meine Seminare sind schön belegt.

Mit viel Freude von Sadhu Panyasara. Mögen alle Wesen wirklich glücklich sein. 


Mitteilung Dieter Kleuser

22. Juni 2020

Liebe FreundInnen,
Ich habe es nie und nimmer für möglich gehalten, dass solche Atavismen wie Hamsterei und Denunzierung wieder auftreten könnten. Dies alles habe ich immer mit Krieg und Naziherrschaft verbunden. Unglaublich. Wir fallen zurück in vor-aufklärerische Verhältnisse. Klopapier, Mehl, Hefe!!, Nudeln uvm.– die Regale sind leer.
Erkenntnis: unsere „Steinzeitgene“ müssen immer wieder von jedem einzelnen neu überwunden werden. Der Geist von Kultur und Zivilisation muss jeden Tag erneut genährt und befeuert werden. Große Lehrer und Vorbilder haben wir ja wirklich genug!

Mit freundlichen Grüßen, Dieter Kleuser


Ich würde es als chance sehen, …

Karsten Neumann
21. Juni 2020

Als erstes musste ich lachen! Es hat doch mit dieser Coronakrise auch die lebensrealität vieler buddhistischer freunde und langjährig praktizierender regelrecht zertrümmert. Viele gewissheiten und ausgetreten strukturen des alltags sind weggebrochen.
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Ein neues Virus – ein neues Bewusstsein; Gedanken aus der Hospizbewegung

Petra Hinderer, Diplom Psychologin, Leitung Hospiz Konstanz e.V.
Martin Roesch, Psycho-Onkologe in Konstanz
18. Juni 2020

Tod und Sterben in der Gesellschaft 
Tod und Sterben sind aus dem Erlebensraum unserer Gesellschaft weitgehend ausgegrenzt. Sie sind oft angstbesetzte Themen, die gerne und einfach weggeschoben, verdrängt, aus dem Alltag verbannt werden.
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Was kommt nach der Krise, was haben wir daraus gelernt und nehmen es mit ins Leben „danach“?

Rosemarie Schmiedel, 18. Juni 2020

Gelernt haben meine Mit-Praktizierenden und Mit-Meditierenden daraus, dass man durchaus enger zusammenrücken kann – obwohl man sich nicht nahekommen darf. Das äußert sich in Hilfsbereitschaft, indem Einkaufshilfe angeboten wird und durch häufigere Kontakte über Telefon, Email o.ä. Dieses Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft werden hoffentlich erhalten bleiben.
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In was für einer Welt wollen wir leben?

Klaus Pons, 18. Juni 2020

Dieser Frage müssen wir uns jetzt stellen, denn dieses ist ein aussergewöhnlich geeigneter Moment dazu. Das was niemand für möglich hielt ist eingetreten: Unsere mittlerweile weltweit nonstop-laufende und immer schneller agierende „Megamaschine“ der Konsumwirtschaft stand durch den Lockdown durch die Corona-Krise nahezu still. Und im Moment sind wir gerade wieder dabei, sie langsam anzufahren.
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All we need is lessWie uns die Corona-Krise in eine Kultur des Genug führen kann

Manfred Folkers, 20. März 2020

SARS-CoV-2 – so heißt das kleine Biest, das uns näher rückt als die Erderhitzung und der Klimawandel. Näher als der Artenrückgang und das Insektensterben. Näher als die Lebensbedingungen unserer Nachkommen und die Sorgen um die Zukunft der Menschheit. Denn das Corona-Virus kann hier und heute ganz real in unsere Lungen eindringen und uns töten.
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