Situation der Mönche in Tibet schwierig

Die Situation von Mönchen, die unter 18 Jahre alt sind, wird in Tibet schwieriger. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in einem Newsletter „The Tibet Post International“ zitierte, würden tibetische Mönche, die in jungen Jahren ihre Gelübde ablegten, aber noch nicht 18 Jahre alt sind, von der Regierung nach Hause geschickt, wo sie wie die anderen Leute auch leben müssen. Sie fänden zumeist keine Arbeit, denn sie hätten oftmals keinen Beruf erlernt. Da sie nicht mehr im Kloster leben dürften, werde das Leben sehr schwierig für sie, so die „Tibet Post International“. Und diejenigen, die das 18. Lebensjahr erreicht haben und Mönche werden möchten, bräuchten eine Genehmigung der chinesischen Regierung, die kaum zu bekommen sei.

Nicht nur die Situation der Mönche, auch die Einschränkungen bei der Reisefreiheit und die Unterdrückung des traditionellen Nomadenlebens beunruhige die Tibeter derzeit am meisten.

Weitere Infos unter

www.tibetpost.net

www.igfm-muenchen.de/tibet/tibetstart.html

Susanne Billig, Online-Redaktion