DBU-Kongress 2007

Buddhistisch leben – aber wie?

Visionen, Ansätze, Entwicklungen spiritueller Lebensformen

 

Ein Workshop-Wochenende der

Deutschen Buddhistischen Union e. V.

26. – 28. Oktober 2007

JH Oberbernhards bei Fulda

 

Immer mehr Menschen in Deutschland bewegt die Frage: „Wie kann ich sinnvoll leben?“. Unter dem Motto „Buddhistisch leben – aber wie?“ organisierte die Deutsche Buddhistische Union (DBU) im Herbst 2007 einen Kongress. Buddhisten aus allen Traditionen und am Buddhismus Interessierte tauschten sich ein ganzes Wochenende vom 26. bis 28. Oktober, in der Nähe von Fulda, über dieses wichtige Thema aus.

Die DBU bot bei diesem Kongress eine ideale Plattform, um Kontakte zu knüpfen und Menschen zusammenzuführen, die an buddhistischen Lebensformen im Westen interessiert sind. Um langfristig neue soziale Projekte anzuregen, stellten kompetente Referenten bereits existierende Modelle des Lebens in Gemeinschaft und/oder als Ordinierte/r vor. Daneben erhielten die Teilnehmer zahlreiche Informationen zur Gründung und Organisation von Gemeinschaften. Workshops boten die Möglichkeit, sich direkt mit Fragen an die Referenten zu wenden, sich untereinander auszutauschen und kennen zu lernen.

Eine mp3 CD mit Aufnahmen vom Kongress können Sie über die DBU bestellen.

 

Die Referenten:

 

Bhiksu Thich Hanh Tan

Abt der Pagode Vien Giac Hannover, vietnamesisches Altenzentrum.

 

Bhikkhuni Mudita

Gründung und Aufbau des Nonnentrainingsklosters Anenja Vihara im Allgäu.

 

Lama Yeshe Sangmo

Dharmazentrum Möhra, Gründung und Aufbau des Meditationszentrums Möhra, lebte 15 Jahre in Frankreich in der Praxisgemeinschaft Dagpo Kündröl Ling.

 

Bhikshuni Tenzin Wangmo

München, lebt als Ordinierte in Deutschland.

 

Ayya Agganyani

München, lebt als Ordinierte in Deutschland und im Kloster in Asien.

 

Karma Geleg Dorje

Mayen i. d. Eiffel, Novize in der Karma-Kagyü-Tradition.

 

Dorin Genpo Osho

Dinkelscherben, bietet parallel zum Kongress ein Programm für Kinder und Jugendliche an.

 

Rei Ho Christoph Hatlapa

Choka Sangha, Steyerberg, Schwerpunkt Gewaltfreie Kommunikation und Konfliktlösungsmanagement in Gemeinschaften.

 

Lama Tashi Andreas

Dharmazentrum Möhra, Aufbau des buddhistischen Bergdorfes Bordo, Italien, lebte 15 Jahre als Ordinierter in Frankreich in der Praxisgemeinschaft Dagpo Kündröl Ling.

 

Gabi Bott

Ökodorf Sieben Linden, Gemeinschaftsaufbau, Tiefenökologie, Aufbruch-Initiative „anders besser leben“.

 

Hannah Hill

Würzburg, Leitung einer WG, in der auch Behinderte integriert waren.

 

Hanna Hündorf

Theksum Tashi Chöling, Hamburg, Retreats in Samye Ling Schottland, WG-Erfahrung, Altenpflege in einer geschlossenen Demenzstation.

 

Sabine ShoE Huskamp

Liebenau, 20 Jahre Klosterleben in Japan, Neuaufbau eines Rinzai-Zen Klosters in Deutschland.

 

Rainer Kippe

Köln, Soziale Gemeinschaft Sozialistische Selbsthilfe Köln-Mülheim.

 

Ho Kai Österle

Hamburg, plant eine Alteneinrichtung mit angegliederter Sangha.

 

Padmaketu

Cambridge, FWBO, arbeitet in einem Betrieb zum Rechten Lebenserwerb in England.

 

Wolfgang Presser

Seminarhaus Engl, Aufbau und Leben in einem Retreatzentrum.

 

Yesche U. Regel

Langenfeld/Bonn, Vision eines Seniorenklosters.

 

Karl Riedl

Hohenau, leitet mit seiner Frau Helga Riedl das Laien-Praxis und Meditationszentrum Intersein.

 

Peter Riedl

Wien, Aufbau der Wohngemeinschaft Mandalahof.

 

Renate Seifarth

Berlin, lebt als Laienlehrerin auf Dana-Basis.

 

Sucimanasa

Freiburg, FWBO, Leben im Retreatzentrum Taraloka, England.

 

Katharina Weber

Choka Sangha, Steyerberg, Nachhaltige Gemeinschaftsgründung.

 

Alfred Weil

Erzhausen, Ehrenrat der DBU, Moderation.

 

Thomas Wiert

Waldhaus am Laacher See, lebt in einem Retreatzentrum.