Friedensnobelpreis an Aung San Suu Kyi

Nach über 20 Jahren: Persönliche Verleihung des Preises

Nach gut 20 Jahren kann die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi endlich den ihr für ihren gewaltlosen Kampf für Demokratie und Menschenrechte verliehenen Friedensnobelpreis persönlich entgegen nehmen. Der Termin der Preisverleihung ist am 16. Juni 2012 in Oslo (Norwegen). Der Nobelpreis war der international anerkannten Friedenaktivistin bereits 1991 verliehen worden. Die Dankesrede hielt damals einer ihrer Söhne.

Ende 2010 entließ die Militärregierung Aung San Suu Kyi aus ihrem insgesamt 15 Jahre währenden Hausarrest. Bei den Nachwahlen zum burmesischen Unterhaus vom 1. April 2012 gewann sie einen Wahlkreis und ist seit dem 2. Mai Parlamentsabgeordnete.

Susanne Billig, Online-Redaktion