DBU-Ansprechpersonen für Missbrauchsfälle im buddhistischen Kontext

Die DBU hat ab November 2018 zwei Ansprechpersonen für Missbrauchsfälle im buddhistischen Kontext. Ihr Gesprächsangebot richtet sich an Menschen, die im buddhistischen Kontext Missbrauch erfahren haben oder sich unsicher sind, wie sie eine Situation, in der sie sich unwohl oder bedrängt fühlen oder gefühlt haben, einschätzen sollen.

Die Ansprechpersonen möchten Betroffenen einen geschützten Raum anbieten, in dem sie sich öffnen können, ohne befürchten zu müssen, dass weitere Verletzungen passieren. Das Gesprächsangebot hat einen parteilich begleitenden und unterstützenden Charakter. Es geht dabei nicht um objektive Aufklärung oder Schlichtung zwischen Konfliktparteien.

Die DBU ist beiden Ansprechpersonen für ihr ehrenamtliches, kompetentes Angebot sehr verbunden.

 

Irmi Jeuther, Berlin, ist Dharmalehrerin und Diplompsychologin. Sie hat unter anderem sieben Jahre lang als Beraterin und Therapeutin im Frauennotruf gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen in Heidelberg gearbeitet. Seit 2001 ist sie freiberuflich tätig als Coach, Kommunikationstrainerin und Mediatorin und verfügt über Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen personenzentrierte Gesprächspsychotherapie, Personal- und Organisationsentwicklung, Coactive Coaching, Mediation in Organisationen und Institutionen und MBSR Training (Stressbewältigung durch Achtsamkeit). Seit 2011 ist sie Dharmalehrerin im Bodhicharya Berlin.

KONTAKT: Irmi Jeuther, jeuther@lotus-consult.de, Telefon: 0179-11 40 931

 

 

 

Dorothea Nett, Heidelberg, ist Dharmalehrerin und Diplompsychologin. Sie hat Ausbildungen in Klientzentrierter Gesprächspsychotherapie nach Carl Rogers und Hakomi, einer tiefenpsychologisch fundierten Körperpsychotherapie mit buddhistischem Hintergrund. Seit 1982 praktiziert sie tibetischen Buddhismus in der Karma-Kagyü- und der Shangpa-Tradition, einer der kleinen Kagyü-Schulen, deren Übertragung vor allem auf erleuchtete Frauen – so genannte Weisheitsdakinis – zurückgeht. Sie ist Geschäftsführerin des tibetisch-buddhistischen Meditationszentrums der Karma Kagyü Gemeinschaft in Heidelberg und nahm von 1991 bis 1995 an einem Drei-Jahres-Retreat teil. Seit 1982 arbeitet sie in Heidelberg als Psychotherapeutin. Da sich wiederholt Frauen an sie wandten, die sexualisierte Gewalt erlebt hatten, erwarb sie mehrere Zusatzausbildungen in Traumatherapie.

KONTAKT: Dorothea Nett, dorothea.Nett@web.de, Telefon: 06221 – 47 16 64