Neustart in die Zukunft

Mit der folgenden Stellungnahme vom 12. Juni 2020 hat der Rat der DBU alle Mitglieder und Mitgliedsgemeinschaften aufgerufen, sich an einem Austausch über „eine klare und überzeugende Vision einer liebens- und lebenswerten Welt“ zu beteiligen.

Hinweis:
Diskussionsbeiträge bitte an
kirsten.schulte@dbu-brg.org
senden!
Die Beiträge werden auf dieser Seite eingestellt.


Diskussionsbeiträge nach Eingangsdatum


Ein neues Virus – ein neues Bewusstsein; Gedanken aus der Hospizbewegung

Petra Hinderer, Diplom Psychologin, Leitung Hospiz Konstanz e.V.
Martin Roesch, Psycho-Onkologe in Konstanz
18. Juni 2020

Tod und Sterben in der Gesellschaft 
Tod und Sterben sind aus dem Erlebensraum unserer Gesellschaft weitgehend ausgegrenzt. Sie sind oft angstbesetzte Themen, die gerne und einfach weggeschoben, verdrängt, aus dem Alltag verbannt werden. :::WEITERLESEN


Was kommt nach der Krise, was haben wir daraus gelernt und nehmen es mit ins Leben „danach“?

Rosemarie Schmiedel, 18. Juni 2020

Gelernt haben meine Mit-Praktizierenden und Mit-Meditierenden daraus, dass man durchaus enger zusammenrücken kann – obwohl man sich nicht nahekommen darf. Das äußert sich in Hilfsbereitschaft, indem Einkaufshilfe angeboten wird und durch häufigere Kontakte über Telefon, Email o.ä. Dieses Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft werden hoffentlich erhalten bleiben. :::WEITERLESEN


In was für einer Welt wollen wir leben?

Klaus Pons, 18. Juni 2020

Dieser Frage müssen wir uns jetzt stellen, denn dieses ist ein aussergewöhnlich geeigneter Moment dazu. Das was niemand für möglich hielt ist eingetreten: Unsere mittlerweile weltweit nonstop-laufende und immer schneller agierende „Megamaschine“ der Konsumwirtschaft stand durch den Lockdown durch die Corona-Krise nahezu still. Und im Moment sind wir gerade wieder dabei, sie langsam anzufahren. ::: WEITERLESEN


All we need is lessWie uns die Corona-Krise in eine Kultur des Genug führen kann

Manfred Folkers, 20. März 2020

SARS-CoV-2 – so heißt das kleine Biest, das uns näher rückt als die Erderhitzung und der Klimawandel. Näher als der Artenrückgang und das Insektensterben. Näher als die Lebensbedingungen unserer Nachkommen und die Sorgen um die Zukunft der Menschheit. Denn das Corona-Virus kann hier und heute ganz real in unsere Lungen eindringen und uns töten. ::: WEITERLESEN